Das erste Mal: Procreate Pocket

Hallo Zusammen,

wie man dem Titel schon entnehmen kann geht es heute um das Programm / die App Procreate Pocket! Erst vor ein paar Tagen habe ich mir die App im Apple Store gekauft und anschließend ausprobiert. Bisher hatte ich noch keine Berührungspunkte mit einem digitalen Programm zum Zeichnen und Malen. Optimalerweise sollte man ein I Pad und einen I Pad Stift besitzen, um akkurat arbeiten zu können. Und ich muss gestehen: ich besitze zur Zeit keins von beiden. Allerdings sind die Sachen schon bestellt und nach Weihachten endlich in meinem Besitz!

Dennoch konnte ich es nicht abwarten mir das Programm zu holen und auszuprobieren. Und zwar auf meinem I Phone, mit den Fingern. Hört sich schwierig an und das war es auch, da man so natürlich nur sehr ungenau arbeiten kann. Ich fand es dennoch sehr spannend die einzelnen Funktionen und Pinsel auszuprobieren.

Hier mein erstes Bild, wo ich natürlich nur ein wenig rumgespielt habe und noch nichts konkretes gezeichnet habe:

@hellotothecreative

Im nächsten Jahr folgt dann mehr von Procreate Pocket!

Liebe Grüße und bis dann.

Body Positivity

Heute möchte ich euch zum ersten Mal eins von meinen Bildern zeigen. Dieses habe ich mit Wachsmalstiften gemalt und hat für mich eine emotional bedrückende Bedeutung, obwohl es vielleicht sehr positiv erscheint.

@hellotothecreative

Dieses Bild ist mitten in einem Break-Down entstanden. Ich habe schon lange mit einer Esstörung und mit meinem Selbstbild kämpfen. Des Weiteren sind auf Instagram immer diese Ultra Schlanken Models zu sehen, die in meinen Augen immer dem Ideal entsprachen.

Mit diesem Bild wollte ich veranschaulichen wie ich mich fühle. Und zwar nicht schlank genug. Ich habe die Frau bewusst etwas curvy oder auch normal gemalt, da ich mich nicht schlank, nicht mager genug fühlte. Wenn ich das Bild nun im Nachhinein betrachte, ist an der Figur meiner Meinung nach nichts auszusetzen, obwohl es für mich als Perfektionistin in dem Moment einfach nicht dünn genug war.

Den Hintergrund habe ich bewusst sehr farbenfroh gewählt, um dem Bild eine Positivität zu verleihen.

But at some point you have to stop being so angry, you have to stop being sad, you have to stop killing yourself and start being gentle with yourself. At some Point you have to just let it all go and be happy. You have to spread love instead of being afraid of it. Love yourself and everything around you before it´s to late.

IG: @thefemalehusters

Wie findet man seine Interessen heraus?

Wie in meinen vorherigen Beiträgen bereits angedeutet, habe ich mein Interesse für Kunst erst vor einiger Zeit entdeckt. Wie kam es dazu?

Mir war schon immer bewusst, dass ich mich sehr für ,,schöne Dinge´´ interessiere, sprich: Ästhetik, Optik, Design, Gestaltung, Fotos, Natur und so weiter. Allerdings fiel es mir schwer diese Stichpunkte in das große Ganze einzuordnen. Was genau soll ich damit anfangen, wenn ich weiß, dass mir Ästhetik gefällt und ich sehr auf Optik achte? Wie findet man anschließend heraus welches Hobby oder welcher Beruf sich damit verbinden lässt? ich habe viel recherchiert und wie wild versucht eine Antwort zu finden. Erfolglos. Natürlich kann es in viele verschiedene Richtungen gehen, unter anderem auch Mode, aber eine richtige Antwort habe ich nicht gefunden.

Insbesondere, weil mir meine Tätigkeiten im Job nicht gefallen haben, administrative Aufgaben im Büro, war es extrem wichtig für mich endlich herauszufinden wofür ich mich interessiere und was ich machen möchte. Denn mein zukünftiger Job soll eben meinen Interessen entsprechen! Ich dachte immer, dass ich viel Geld verdienen und eine super Karriere absolvieren muss, weshalb ich mich für die Wirtschaftsbranche/ Management entschieden hatte. Nun bin ich der Meinung, dass Geld keine Rolle spielt. Ich möchte lieber etwas machen das mir Spaß macht und ich möchte mir weniger Druck machen. Alles kommt mit der Zeit. Und für diese Erkenntnis musste ich zuerst eine ziemlich miese Phase durchmachen und einmal so richtig ,,auf die Schnauze fallen“. Außerdem bin ich der Meinung, dass man in etwas nur richtig erfolgreich werden kann, monetär und privat betrachtet, wenn man sich für etwas wirklich interessiert und leidenschaftlich an die Sache rangeht. Denn nur dann beschäftigt man sich automatisch unaufgefordert immer wieder mit dieser einen Sache und verbessert sich stetig.

Als ich dieses Jahr mit meinen Eltern und meinem besten Freund in Amsterdam war, hatten wir auf unsere Agenda auch einen Museumsbesuch gesetzt. Wir waren uns nicht sicher welches wir besuchen wollten, also sind wir erst einmal losgezogen da das Van Gogh, das Mojo, das Rijk- und das Stedelijkmuseum sowieso sehr nah beieinander sind. Nun war es so, dass vor dem Rijkmuseum ganz viele Staffeleien in einem kleinem Park aufgebaut waren. Es wurden Papiere und Wachsmalstifte verteilt, mit der Aufgabe etwas aus diesem Park abzubilden. Obwohl ich seit der Schulzeit im Kunstunterricht nicht mehr gemalt hatte, hat es mich immens angesprochen dort zu bleiben um zu malen. Meine Eltern und mein bester Freund sind weiter gegangen und haben sich in ein Café gesetzt während ich dort im Park blieb, um mit Wachsmalstiften einen Baum auf Papier zu bringen. Ich war so stark auf das Bild konzentriert, dass ich gar nicht bemerkte wie die Zeit verging. Nach gefühlt 10 Minuten kamen meine Eltern und mein bester Freund schon wieder zurück, doch in Wirklichkeit waren schon eineinhalb Stunden vergangen.

Amsterdam, Rijksmuseuntuinen

An diesem Tag habe ich realisiert, dass ich endlich etwas gefunden habe was mir Spaß macht. Dies hört sich für viele vielleicht selbstverständlich an, aber nicht für jeden ist es normal seine Interessen zu kennen. Ich habe mich etwas mehr erfüllt gefühlt und von dort an habe ich mich automatisch immer ein bisschen mehr mit Kunst auseinander gesetzt. Irgendwann fing ich an mir Acrylfarben, Pinsel und Staffeleien zu kaufen. Mit der Zeit schaffte ich mir immer mehr Utensilien und Materialien an, und setzte mir das Ziel meine Skills und Techniken immer weiter zu verbessern. Bis ich irgendwann stolz meine Werke zeigen und mit meinen Skills zufrieden sein kann.

Das Malen und Zeichnen hilft mir in weniger schönen Zeiten mich von meinen negativen Gedanken abzulenken und hilft mir schlechte Gefühle oder Emotionen auszudrücken und zu verarbeiten. Ich denke, dass dies bei jedem Hobby oder bei jedem Interesse der Fall ist.

Art is just another form of screaming

Da ich nach langem Leiden, aufgrund meiner Unzufriedenheit mit meiner Situation, mich entschlossen habe einen Cut in meinem Leben zu setzen, um eine komplett andere Richtung einzuschlagen, habe ich mich entschieden, dass ich in einem kulturellen Umfeld Arbeiten möchte und somit zukünftig sehr viel Zeit in Kunst und Kunstgeschichte investieren werde. Ich bin noch lange nicht mit meinen Arbeiten zufrieden und bin erst am Anfang eines langen Lernprozesses. Aber ich bin mir sicher, dass es sich lohnen wird. Natürlich habe ich starke Zukunftsängste und muss mich immer wieder selbst motivieren dran zu bleiben. Aber alles ist besser als der Punkt, an dem ich kurz vor meinem Studienabbruch stand.

I don´t know where I´m going from here, but I promise it won´t be boring

– David Bowie

Meine Fragen an euch:
Was sind eure Interessen und was macht euch Spaß?
Ist es nur euer Hobby oder habt ihr es vielleicht sogar zu eurem Beruf gemacht?
Wie zufrieden seid ihr mit eurem Job / aktuellen Situation?

Ich freue mich auf eure Beiträge zu diesem Thema!

Viele Grüße und bis dann! x

Wer bin ich?

Ich bin 19 Jahre alt, habe mein Abi absolviert und anschließend ein duales Studium, an einer privaten Fachhochschule, im Studiengang General Management begonnen.

Damals wusste ich nicht ansatzweise was ich machen möchte und wo meine Interessen und Stärken liegen. Somit dachte ich ein Wirtschaftsstudium wäre eine gute Basis für meine Berufslaufbahn. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass mir der Studieninhalt, welcher von den Dozenten nur sehr oberflächlich übermittelt wurde, nicht gefällt. Des Weiteren war die Private Hochschule allgemein eine Katastrophe und der praktische Arbeitsteil im Büro war auch nicht annähernd das was ich gerne in meiner Zukunft machen möchte.

Der Gedanke abzubrechen schwirrte mir schon nach dem ersten Quartal durch den Kopf, allerdings wusste ich noch nicht was ich sonst machen wollte. Außerdem wollte ich das ganze für mich selbst abschließen und durchziehen. Von dort an hatte ich immer wieder den Gedanken abzubrechen und war auch immer wieder mal sehr knapp davor das umzusetzen. Im Endeffekt habe ich mich doch nie getraut und mich auch sehr stark von Freundinnen beeinflussen lassen die mir den Abbruch ausreden wollten.

Nach einem Jahr war ich an einem so schlimmen Tiefpunkt angelangt, wo es mir nicht nur seelisch, sondern auch körperlich immer schlechter ging. Erst als ich wirklich am Ende und meine Batterie komplett leer war, habe ich das Studium abgebrochen. Nun wollte endlich mal das zu tun wofür ich mich wirklich interessiere. Doch für was genau interessiere ich mich den überhaupt? Es hat sich herausgestellt das es Kunst ist. Währen meiner schweren Zeit hat es mir geholfen zu Malen um mich von schlechte Gedanken und Gefühlen abzulenken.Nun strebe ich den Studiengang Bildende Kunst an und stehe wieder bei null.
Diese Situation möchte ich nutzen um einen Blog zu starten indem ich meinen Prozess und weiteren Weg festhalte.

Euch werden einerseits Fotos von meinen ,,Werken´´ mit Erfahrungs- und Lernberichten erwarten. Wie bin ich das Bild angegangen, was für eine Idee steckte dahiter? Welches Material habe ich verwendet und wie bin ich damit klar gekommen?
Außerdem möchte ich auch gerne Geschichten, Erfahrungen und Bilder aus meinem persönlichem Leben mit euch teilen. Zum Beispiel Buchempfehlungen, Outfits, Rezepte, Unternehmungen, Städtetrips, Gedanken, Tipps und vieles mehr!

A master artist is a beginner who kept beginning